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    Nanotechnologie - ein Schlüssel zu Innovationen

    Nanotechnologie wird kontrovers diskutiert. Viele Verbraucher sind unsicher, ob die Verwendung von Nano-Filtern Risiken mit sich bringt. Tatsächlich sind sie für den UV-Schutz höchst leistungsfähig.

    Bei Nano handelt es sich um die Bezeichnung dafür, welche Primärpartikelgröße im jeweiligen UV-Filter vorzufinden ist. Nach der Definition der Europäischen Kommission kommt es für das Labeln als Nano einzig auf die Größe der Primärpartikel an, nicht auf die Größe von Aggregaten. 

    Das hat besonders bei Titandioxid Einfluss auf die Wahrnehmung durch den Kunden. Um als UV-Filter wirksam zu sein und auf der Haut möglichst wenig zu „weißeln“, weisen Titandioxide für Sonnenschutzanwendungen Primärpartikelgrößen von 10 bis 30 nm auf, und gehören damit eindeutig in die Kategorie Nano.

    Doch warum wird Titandioxid dann vielmals als Nano Free beworben?

    „Wenn bei der Vermessung z.B. die dynamische Lichtstreuung angewendet wird, dann beruhen die Ergebnisse rein auf der Partikelbewegung, der Bewegung der Aggregate“, beschreibt Prof. Dr. Bernd Herzog, Global Development UV Protection / Scientific Liaisons, die Diskrepanz. Diese Aggregate haben häufig eine Größe von 100 bis 200 nm, was manche Hersteller veranlasst, Titandioxid nicht als Nano auszuweisen. 

    Während man bei Titandioxiden stets davon ausgehen kann, dass die Primärpartikel als Nano gelten, liegt es beim anderen anorganischen Filter etwas anders. Es kommt bei Zinkoxid zu Überschneidungen in der Bewertung, da es Produkte gibt, bei denen die Größe der Primärpartikel so groß ist, dass sie nicht mehr im Nanobereich anzusiedeln sind. 

     

    • Slide 3
    Scanning Electron Microscopy image of Tinosorb® A2B.

    Das Thema Sicherheit spielt bei Nano, wie bei jedem kosmetischen Rohstoff, eine große Rolle. Die EU- Kosmetikverordnung (Verordnung (EG) Nr. 1223/2009) fordert eine zusätzliche Zulassung für Produkte in Nano-Form. Um diese Zulassung zu erreichen, müssen wissenschaftliche Daten zur Sicherheit der Produkte vorgelegt werden. „Nanotechnologie ist ein Schlüssel zu Innovationen in vielen Bereichen, so auch bei Sun Care. Diese Entwicklungen begleiten wir natürlich mit Sicherheitsforschung auf höchstem Niveau“, so Dr. Markus Schwind, ehemaliger Senior Marketing Manager Sun Care. 

    Nano hat vor allem bei den organischen partikulären Filtern einen ganz wesentlichen Vorteil, weiß Herzog: „Je kleiner die Größe, desto effizienter das Produkt. Wir brauchen im Endeffekt viel weniger Substanz für ein gutes Ergebnis.“ Sogar die Sensorik profitiert. Das Produkt lässt sich leichter auf die Haut auftragen und fühlt sich viel angenehmer an. 

    Auch in Zukunft liegt das Bestreben darin, neue und innovative Filter auf den Markt zu bringen. Dabei verfolgt das Team aus Grenzach um Herzog und Schnyder ein Ziel: Ein holistischer Schutz für die Endverbraucher. 

    Mit Erfahrung und Kompetenz – beim Thema Sonnenschutz sind sie mit der BASF auf der sicheren Seite.