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    Wie viel Schutz ist notwendig?

    Wir genießen helle, sonnige Tage. Doch die UV-Strahlen des Sonnenlichts können massive Schäden verursachen. Besonders tückisch ist, dass wir sie nicht sehen oder spüren können. Der UV-Index gibt wichtige Orientierung für Schutzmaßnahmen.

    Wir verfolgen täglich den Wetterbericht. Sei es, um unsere Freizeitaktivitäten zu planen, die richtige Kleidung für den kommenden Tag heraus zu legen, oder aber einfach nur, weil es ein Ritual geworden ist, nach dem Wetter zu schauen. Danach ist es relativ einfach, den kommenden Tag zu planen. Ist Regen prognostiziert, packen wir die Regenjacke ein. Bei Schnee und tiefen Temperaturen ist die Mütze auf jeden Fall dabei. Wir können das Ergebnis der Vorhersage am nächsten Tag spüren, sehen und fühlen. 

    Aber was sagt mir der Wetterfrosch zum Thema Sonnenschutz? Ist die Temperatur und die Bewölkung, bzw. der blaue Himmel am nächsten Tag dafür ein Indikator? Wann muss ich mich besonders schützen? Brauche ich eine Sonnencreme, einen Hut, einen Sonnenschirm? Da wir die UV-Strahlen nicht sehen und nicht spüren, ist es nicht ganz so einfach einzuschätzen, ob wir uns schützen müssen oder nicht. 

    „Guter Sonnenschutz ist wichtig, natürlich. Aber es spielt auch meine Exposition eine Rolle. Wenn ich drinnen bin, oder wenn es ein sehr trüber Tag ist, brauche ich sicherlich weniger Sonnenschutz, als wenn ich am Strand stehe und mich den ganzen Tag exponiere. Ich muss den Sonnenschutz so einsetzen, dass er der Situation und der Person entspricht“, so Marcel Schnyder Head of Global Technical Center Sun Care. Jeden Tag SPF 50 zu benutzen, egal was ich mache, macht dabei keinen Sinn. Damit wir aber wissen, wie und womit ich mich am nächsten Tag am besten schütze, gibt es den sogenannten UV-Index.


    In der Animation finden sie Durchschnittswerte aus ausgewählten Städten und Regionen der Welt. Weit übertroffen wurden diese Werte übrigens am 29. Dezember 2003. Damals wurde in den Anden ein Wert von sage und schreibe 43,3 gemessen.

    Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat den Global Solar UV- Index zusammen mit dem United Nations Environment Programme (UNEP), der World Meteorological Organization (WMO), und der International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection (ICNIRP) 1995 entwickelt und veröffentlicht. 

    Ziel dabei ist, das öffentliche Interesse und Bewusstsein zu stärken, sich genauer über die Gefahren der UV-Strahlungen zu informieren, sich damit auseinander zu setzen und sich mit geeigneten Maßnahmen selbst vor den unerwünschten und gesundheitsgefährdenden Effekten übermäßiger Bestrahlung zu schützen. Ähnlich der Richterskala für Erdbeben ist der UV-Index eine nach oben offene Skala, auf der die Stärke der UV- Bestrahlung und die daraus resultierende Gefährdung abzulesen ist. 

    Merke: Weist der Index einen niedrigen Wert aus, ist die Bestrahlungsstärke gering. Geht der Indexwert nach oben, nimmt die Bestrahlungsstärke zu und Sonnenschutz ist zwingend notwendig, um erste Schäden, wie einen Sonnenbrand, zu vermeiden. 

    Allerdings sollte der UV-Index lediglich als Richtwert verstanden werden, da die endgültige Stärke und Verteilung der Strahlen von mehreren Einflüssen abhängig sind. Zu erwähnen sind hierbei: Stand der Sonne (Abhängig von der Jahreszeit und der geografischen Lage des angegebenen Ortes), Ozongehalt, Blauer Himmel oder Bewölkung und auch die Lage des Ortes ü. M. Angegeben wird immer der jeweils zu erwartende Spitzenwert pro Tag.

    Einfluss auf die Intensität der Strahlung hat im Übrigen auch der Untergrund, auf dem man sich befindet. Schnee, Sand und Wasser reflektieren die Strahlen besonders gut und dadurch wird die Exposition verstärkt. Alle Angaben sind weltweit einheitlich und völlig unabhängig vom Hauttyp eines Einzelnen. Wenn Sie also wissen, welche Schutzmaßnahmen Sie bei einem UV-Index von 7 in Berlin anwenden müssen, so gilt das dann auch bei einem entsprechenden Wert in Los Angeles, Tokio oder wo Sie sich sonst auf der Welt aufhalten.