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    Welcher Typ sind Sie?

    Seit 1975 teilt man die verschiedenen Hauttypen in eine Skala ein, die bis heute gültig ist. Wer seinen Hauttyp kennt, kann die notwendigen Schutzmaßnahmen besser planen.

    Entwickelt hat die Klassifizierung der Hauttypen der amerikanische Dermatologe Thomas B. Fitzpatrick. Man unterscheidet sechs Hauttypen: 

    Hauttyp 1
    Diese Menschen haben eine sehr helle Haut, häufig mit Sommersprossen. Typisch sind rötliche Haare und blaue Augen. Der Sonnenbrand entsteht schon nach 5 bis 10 Minuten. Braun werden Menschen dieses Hauttyps nicht. 

    Hauttyp 2
    Typisch: blonde Haare, blaue, graue oder grüne Augen. Die Haut wird zunächst nach 10 bis 20 Minuten rot, mit der Zeit entsteht eine mäßige Bräune. 

    Hauttyp 3
    Typisch: dunkelblonde Haare, braune oder graue Augen. Ungebräunt verkraftet die Haut 20 bis 30 Minuten in der Sonne, danach entsteht ein Sonnenbrand. Bei wiederholten Sonnenbädern wird die Haut zunehmend braun. 

    Hauttyp 4
    Diese Menschen haben von Natur aus hellbraune Haut, braune Augen und dunkle Haare. Ihre Haut rötet sich erst nach 40 Minuten, wenn sie noch nicht an die Sonne gewöhnt ist. Entsprechend schnell und intensiv stellt sich die Bräune bei wiederholter Bestrahlung ein. 

    Hauttyp 5
    Diesen Typ findet man vor allem bei Menschen aus Arabien, Nordafrika und Indien. Ihre Hautfarbe ist dunkelbraun, die Haare sind ebenfalls dunkelbraun bis schwarz. Sonnenbrand bekommen diese Menschen nur selten, die Eigenschutzzeit ihrer Haut liegt bei maximal 60 Minuten. Bräunung findet nicht statt. 

    Hauttyp 6
    Dieser Hauttyp ist vor allem bei den Ureinwohnern in Zentralafrika und Australien typisch. Sie haben dunkelbraune bis schwarze Haut, schwarze Haare und bekommen extrem selten Sonnenbrand. Ihre Eigenschutzzeit liegt bei maximal 90 Minuten. 


    Die sechs verschiedenen Hauttypen und ihre Eigenschutzzeit.

    Übrigens: Alle genannten Zeiten beziehen sich auf die Bestrahlung unter wolkenlosem Himmel mittags im Hochsommer!!! Warum wir darauf hinweisen? Weil die Angabe von Pauschalzeiten viel zu unpräzise ist, da viele Faktoren, wie z.B. Wetter, Stand der Sonne und Bewölkung Einfluss auf die Bestrahlungsstärke nehmen können. 

    Wie ist Fitzpatrick zu dieser Einteilung gekommen? Ein großer Teil seiner Datenbasis beruht auf Interviews mit Menschen aus den unterschiedlichen Klimazonen. Er wollte zum Beispiel von ihnen erfahren, wie ihre Haut nach 30 Minuten Sonne im Hochsommer reagiert. Mit Rötung? Mit Bräunung? 

    Außerdem hat er zahlreiche Messungen im Labor mit UV-Licht durchgeführt. So konnte er genau feststellen, nach welcher Zeit bei den verschiedenen Hauttypen Verbrennungen auftreten. Offensichtlich hat der Dermatologe gründlich wissenschaftlich gearbeitet, denn seine Einteilung ist immer noch anerkannt.